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Artikel mit ‘Bildschirmarbeitsplatz’ getagged

Aug 06 2009

Tipp 2: Nachhaltige Haltungsschäden vermeiden:
Ergonomie am Arbeitsplatz steigert Vitalität und Produktivität

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Der Büroarbeitsplatz ist der Ort, wo wir tagtäglich die meiste Zeit verbringen und der somit uns, unsere Leistung und unsere Gesundheit erheblich beeinflusst. Es gibt kaum einen Bürohengst, dem Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich Fremdworte sind. Ergonomisch eingerichtete Büros schaffen die notwendigen Voraussetzungen für ein gesünderes Arbeiten, alles Weitere liegt an jedem Einzelnen. Es gilt verschiedenste Faktoren in Einklang mit den individuellen Bedürfnisse und Arbeitsprozessen zu bringen, denn ein Arbeitsplatz ist nur so lebendig, effizient und gesund, wie er von jedem definiert und gestaltet wird.

3 Basisschritte zum gesünderen Arbeitsplatz

1. Haltung zu bewahren heißt es sprichwörtlich. Denken Sie auch am Arbeitsplatz daran, denn E(r)goisten leben und arbeiten gesünder durch richtiges Sitzen, richtiges Arbeiten am Bildschirm, richtig eingestellte Elemente wie Schreibtisch, Stuhl, Monitor und Licht, sowie mit Hilfe von Übungen zur Entlastung des Körpers

2. Schaffen Sie sich Raum auf Ihrem Arbeitsplatz! Stimmen Sie Organisationselemente wie Ordnerboxen und Pinwand auf Ihre Arbeitsprozesse ab.

3. Reduzieren Sie störende Einflüsse auf ein Minimum! Überprüfen Sie weiters Ihr Umfeld auf ausreichende und blendfreie Beleuchtung, angemessenen Lärmpegel und ein optimales Raumklima. Ergofibel_009

 
Die richtige Einstellung zählt

Wichtigste Grundvoraussetzung für belastungsfreies Sitzen sind ein höhenverstellbarer Tisch und Stuhl. Ober- und Unterschenkel, sowie Ober- und Unterarm sollten einen rechten Winkel bilden und die Füße ganzflächig am Boden stehen. Legen Sie die Unterarme entspannt auf den Tisch und nutzen Sie die gesamte Sitzfläche, damit Ihr Becken durch die Rückenlehne wirksam abgestützt wird. Wechseln Sie ruhig öfter die Sitzposition! – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

 
Tipps für die Arbeit am Bildschirm

Die Augen sind unser wichtigstes Organ, um Eindrücke wahr zu nehmen. Behindern störende Lichtquellen oder falsch aufgestellte Bildschirme die Arbeit, kann dies sehr schnell zu tränenden Augen, Kopfschmerzen oder einem verspannten Nacken führen. Der Abstand zum Bildschirm sollte mindestens 50 cm betragen, wobei der Kopf leicht nach unten geneigt ist. Das Licht fällt optimalerweise parallel zum Schreibtisch ein.

Jun 23 2009

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Dass dies nicht nur sprichwörtlich zu verstehen ist, zeigt Ihnen nachfolgender Tipp.

Tipp 1: Auf dem besten Weg zum idealen Arbeitsplatz

Es gibt Arbeitsplätze, auf denen herrscht das organisierte Chaos, auf anderen wiederum finden sich Ordner und Unterlagen säuberlich geschlichtet. Jeder Mensch entwickelt seinen persönlichen Arbeitsstil und das Ordnungssystem, in dem er sich zurechtfindet. Viel wichtiger aber ist, dass sie nicht täglich Verrenkungen durchführen müssen, um zu Ihren Arbeitsgeräten und -unterlagen zu gelangen. Von den individuellen Vorlieben abgesehen, gibt es interessante ergonomische Aspekte, auf die Sie Ihren Arbeitsplatz überprüfen und bei Bedarf auch schnell ändern können. Vom Arbeitsplatzbedarf, bis hin zur belastungsarmen Anordnung aller Unterlagen. Einiges machen Sie bestimmt bereits intuitiv richtig. 

Der Schlüssel zum idealen Arbeitsplatz

1. Greif- und Bewegungsraum
Der natürliche Greif- und Bewegungsraum sollte den Körpermaßen angepasst sein und besteht aus zwei verschiedenen Zonen:

a) Kleiner Greifraum, für genaue Bewegungen mit der Hand (z.B. Maus-Führung)

b) Großer Greifraum, für nicht so häufige, unregelmäßige Bewegungen (z.B. Arbeitsunterlagen).

Achten Sie darauf, dass Sie häufig benötigte Unterlagen und Arbeitsutensilien in unmittelbarer Nähe haben. Das ermöglicht Ihnen ein ruhiges, konzentriertes Arbeiten und erspart lästiges Suchen.


2. Platzbedarf am Bildschirmarbeitsplatz

Der Platzbedarf am Bildschirmarbeitsplatz definiert die Tischtiefe, die sich aus der Summe der einzelnen Mindestabmessungen zusammensetzt. Die Abbildung veranschaulicht sehr gut, dass vor der Tastatur ausreichend Platz für die Hände sein sollte, um ein Gelenk schonendes Schreiben zu gewährleisten. Es gibt bereits zahlreiche Spezialtastaturen mit Auflagen für die Handballen bzw. einer entsprechend der natürlichen Haltung der Hände Tastenanordnung. Der Bildschirm, inkl. Versorgungsstecker, darf keinesfalls über die Tischkante ragen. Wobei in Zeiten von weit verbreiteten Flachbildschirmen vorrangig auf genügend Abstand zwischen Tastatur und Monitor geachtet werden sollte (rund 20 cm). 

3. Genügend Beinfreiheit

Nicht nur auf dem Schreibtisch, auch darunter sollte reichlich Platz für die Beine bleiben. Die Beinraumbreite sollte mindestens 58 cm betragen (Tischbreite minus Containerbreite ≥ 58 cm), damit genügend Beinfreiheit sichergestellt ist.

 


4. Beleg- vs. Systemorientierter Arbeitsplatz

Heutzutage ist es gängige Praxis, dass verschiedene Tätigkeiten an ein und demselben Arbeitsplatz verrichtet werden. Deshalb sind flexibel gestaltbare Mehrflächenarbeitsplätze, die den Tätigkeiten und organisatorischen Anforderungen entsprechen, besonders wichtig. Arbeitsplatzexperten unterscheiden zwischen beleg- und systemorientierten Arbeitsplätzen.

 

 

 

 

 

Beim belegorientierten Arbeitsplatz (Abbildung links) wird vorwiegend mit herkömmlichen Unterlagen gearbeitet, die im optimalen Blickfeld liegen. Der Bildschirm liegt etwas abseits im erweiterten Blickfeld. Beim systemorientierten Arbeiten (Abbildung rechts) steht die Tätigkeit am Computer im Mittelpunkt und damit der Monitor im optimalen Blickfeld. Ideal ist ein zusätzlicher Vorlagenhalter, der den Blickwechsel zwischen Arbeitsunterlagen und Bildschirm erleichtert.

Weitere Informationen hinsichtlich Arbeitsplatz- und Flächenoptimierung erhalten Sie von Ihren geprüften Blaha Büro Ideen Experten.